Materialien zum „Euthanasie“-Programm in der Zeit des Nationalsozialismus


In einer Freiarbeitswerkstatt des Schuldekanates Schorndorf/Waiblingen haben wir Freiarbeitsmaterialien zu folgenden Themenbereichen erarbeitet:

  • Die Geschichte der Juden und Christen
  • Die Evangelische Kirche im Nationalsozialismus
  • Die Katholische Kirche im Nationalsozialismus
  • Religiöse Elemente im Nationalsozialismus
  • Euthanasie in der NS-Zeit 

Mitarbeiterinnen waren: Elke Duck, Ulrike Haaga-Bauer, Regina Krudewig-Bartel, Andrea Lehr-Rütsche, Elvira Reim und Margit Tschinkel.

Jeder Themenbereich enthält Aufgaben und die dazugehörigen Materialien zum selbstständigen Erarbeiten. Die Materialien werden ausgedruckt, foliiert und jeweils in eine mit dem Titel versehene Jurismappe gelegt. Die Mappen kommen in Klappkisten, aus denen sie sich die Schüler und Schülerinnen selbstständig holen können.

Die Schüler und Schülerinnen können sich entweder für einen der Themenbereiche entscheiden und diesen intensiv bearbeiten oder einen Gang durch die verschiedenen Themen machen. Hier sollte der Lehrer/die Lehrerin  u.U. Pflichtthemen angeben.

Zum Teil sind die Aufgaben in A und B unterteilt. A ist die etwas leichtere Fassung, B die etwas anspruchsvollere. Die F-Aufgaben enthalten vertiefende Forschungsfragen, K-Aufgaben sind Kreativaufgaben.

Die meisten Materialien bestehen  aus Texten und Bildern zu den zentralen Themen.  

Grundlegend für unsere Arbeit war: 

  • Das Material sollte leicht transportapel, in jedem Raum und in jeder Stunde einsetzbar sein und auch für größere Klassen ausreichen 
  • Es sollte einen Überblick über die gesamte Unterrichtseinheit verschaffen und von den Schularten her nicht festgelegt sein 
  • Es sollte Aufforderungscharakter haben und ästhetisch schön sein
  • Es sollte differenziert in den Schularten und Klassenstufen eingesetzt werden können
  • Es sollte nicht zu aufwendig in der Herstellung sein
  • Es sollte die Möglichkeit bieten, das Ganze mit einem bewertbaren Ordner abzuschließen

In diesem Downloadbereich finden Sie die Materialien zum Thema "Euthanasie in der NS-Zeit". Das Material wurde erarbeitet und zusammengestellt von Andrea Lehr-Rütsche.

Ein Überblick über alle Themen finden Sie hier:
Überblick über alle Themen

Bei den Materialien haben wir auch auf viele schon bekannte Quellen zurückgegriffen und versucht, diese möglichst sorgfältig anzugeben. 

Sollte es Urheberrechtsprobleme geben, wenden Sie sich bitte sofort an uns. 

Wie üblich haben wir alles in Word gemacht, was zwar umständlich zum Betrachten ist, aber wir wollen die Möglichkeit des Veränderns erhalten.

Zur Vereinfachung haben wir immer wieder ZIP-Dateien eingefügt.

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Die Materialien

Survival of the Fittest

Die Nazis konnten mit ihrem "Euthanasie"-Programm auf bereits vorhandenes wissenschaftliches und gesellschaftliches Gedankengut aufbauen. Dies ist das Thema dieser Aufgabe.

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Zwangssterilisationen

Der erste Schritt auf dem Weg zur Vernichtung von Kranken und Behinderten waren die Zwangssterilisierungen. Hierzu wurden eigene Gesetze entworfen und Untersuchungsmethoden entwickelt. Widerstand gab es nur wenig. Welche Menschen waren betroffen? Anhand eines Textes wird dieser Frage nachgegangen.

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Opfer der Zwangssterilisationen

Die Zwangssterilisationen brachten für die betroffenen Menschen furchtbares Leid mit sich. Sie wirkten sich aber auch auf die Einrichtungen aus, in denen diese Menschen lebten. Anhand von Beispielen wird dies dargestellt.

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Propagandamaterialien aus dieser Zeit

In Ausstellungen wurde gegen Kranke und Behinderte "Stimmung" gemacht, dies kann man an den noch erhaltenen Materialien erkennen, die in dieser Aufgabe vorgestellt werden:

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Der Erlass Hitlers zur "Aktion Gnadentod"

Zur den Tötungen kranker und geistig behinderter Menschen gab es nie ein Gesetz, lediglich einen von Hitler unterschriebenen Erlass. Dessen Inhalt und vor allem seine Formulierungen sind Gegenstand dieser Aufgabe.

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Planung und Aufbau der Aktion T4

Der Verwaltungssitz, in dem die Durchführung der Morde geplant wurde, befand sich in Berlin, in der Tiergartenstraße 4. So kam es zu der Abkürzung "Aktion T4". 

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Durchführung der Aktion T4

Anhand von überlieferen Berichten und Beispielen kann die Durchführung der Aktion  T4 nachvollzogen werden.

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Die grauen Busse kommen nach Stetten

Die Anstalt Stetten im Remstal war eine der ersten Einrichtungen der Diakonie, aus der viele Bewohner zuerst "verlegt" und dann zur Vergasung nach Grafeneck gebracht wurden. Innerhalb von nur 3 Monaten mussten über 300 Menschen sterben. Informationen und Berichte aus dieser Zeit machen das Entsetzen und die Verzweiflung der Opfer deutlich.

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Schorndorfer Opfer

Lange Zeit war das Schicksal der getöteten kranken und behinderten Menschen in unserer Gesellschaft kaum Thema. Erst in den letzten Jahren hat man begonnen, nach ihren Spuren zu suchen. So auch in Schorndorf, wo das Schicksal von vier Betroffenen in Erfahrung gebracht werden konnte. Diese Beispiele werden hier in einem kleinen Album zusammengestellt. 

Im Internet sind weitere  Beispiele zu finden, bekannt geworden vor allem durch die "Stolperstein-Aktion".

Protest und Widerstand

Gegen die "Euthanasie"-Aktion gab es Proteste sowohl aus den Einrichtungen, als auch von den Kirchen und Privatpersonen. Die bekanntesten Beispiele werden hier vorgestellt:

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Das Ende der Aktion T4

Wann wurden die Morde beendet und wie ging es mit den Tätern weiter? Diesen Fragen stellt sich dieser Ordner.

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Nullpunkt menschlicher Existenz

Wann beginnt das "Mensch-Sein"? Dieser Frage wird in diesem Ordner anhand des Textes "Er lag in einem Torfbett" von Bodelschwingh nachgegangen.

ZIP-Datei Alle Ordner ohne "Propaganda"

ZIP-Datei Propaganda


 

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