Ausdrucksmöglichkeiten im Schulhaus

Diese Gestaltungselemente entstanden nach großen Katastrophen, zum Teil auch nach dem Amoklauf in Winnenden.

  • Gedenkminuten

  • Kondolenzbücher
    In vielen Schulen wurden an entsprechend gestalteten Plätzen Kondolenzbücher ausgelegt, in die die Schüler/innen Texte geschrieben haben, oft mehrmals über einen längeren Zeitraum hinweg.
    Gegenüber einer Trauerwand oder Klagewand hat das Kondolenzbuch den Vorteil, dass es nicht so „erschlagend“ wirkt.

  • Trauerwand/Klagewand/Gedenkwand
    Viele Schulen haben einer Wand gestaltet, an die die Schüler Texte und Bilder heften konnten.
    In manchen Schulen erfuhren diese Wände mit der Zeit einen Wandel, alte Texte wurden abgenommen und durch neue ersetzt, Zeitungsinformationen wurden befestigt.
    Oder es kamen „Hoffnungszeichen“ dazu (zum Beispiel beschriftete grüne Blätter oder Tauben)
    Man muss sich überlegen, wie man diese Trauerwand im Laufe der Zeit gestaltet und wie sie „endet“. Wie geht man mit dem um, was an die Verstorbenen erinnert?

  • Ein Kreuz aus Backsteinen gestalten, in die Öffnungen können Zettel gesteckt werden.

  • Eine Stellwand mit Nachrichten, Informationen, Zeitungsberichten, Fotos, Gedanken, Interviews… gestalten.

  • Trauerecken/Trauerräume
    Manchen Schulen war es möglich, „Trauerräume“ einzurichten. Diese Räume wurden entsprechend gestaltet und den Schülern und Schülerinnen kreative Möglichkeiten geboten, sich auszudrücken, Kerzen anzuzünden oder auch einfach nur still da zu sitzen.
    Es stellte sich heraus, dass es sehr gut war, wenn immer eine Lehrerin oder ein Lehrer als Ansprechpartner an diesem Ort war, diese Möglichkeit wurde von den Schüler/innen dringend gebraucht

  • An manchen Schulen lösten sich Klassenverbände zugunsten von Gestaltungsmöglichkeiten auf, d.h., in manchen Räumen wurde gemalt, in anderen geschrieben, in anderen war Stille möglich….
 
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