Gestaltung in den Klassen

  • Einen Platz/eine Wand im Klassenzimmer gestalten

  • Eine Kerze anzünden

  • Von den Schülern mehrere Kerzen (Teelichter) anzünden lassen
    („Ich möchte ein Licht anzünden für…“)

  • Ein Gebet formulieren, Fürbitten, einen Psalm

  • Einen Brief schreiben
    (In unserem Fall an die betroffene Schule, an die betroffene Klasse…
    Es hat sich allerdings herausgestellt, dass nur sehr konkret adressierte Briefe die Klassen auch erreichten, die sich dann sehr darüber gefreut haben)

  • Eine Karte für die Klagewand/Trauerwand schreiben

  • Bilder der Westmauer von Jerusalem aufhängen und erklären, warum dort „Briefe an Gott“ hinterlassen werden.
    Die Schüler/innen gestalten aus Packpapier „Steine“ und kleben diese an die Wand, pro Schüler mindestens einen „Stein“. Die „Steine“ sollten nur am oberen Rand festgeklebt werden, denn unter den „Steinen“ können die Gebete festgeklebt werden.
    (Quelle: „Gott, steh mir bei!“ Magdalene Pusch, RU primar, Vandenhoeck & Ruprecht)

  • Einen Text schreiben, der in einen „Tränenkrug“ geworfen wird

  • Gefühle in Form eines „Elfchens“ notieren: Ein Gedicht, das sich nicht reimt, bestehend aus elf Wörtern in fünf Zeilen.
    1. Zeile: Ein Wort (Eigenschaft oder Farbe)
    2. Zeile: Zwei Wörter (Personen oder Gegenstände mit dieser Eigenschaft bez. Farbe
    3. Zeile: Drei Wörter (nähere Beschreibung von der Person oder dem Gegenstand
    4. Zeile: Vier Wörter (beginnt mit „ich“ – Aussage über sich selbst)
    5. Zeile: Ein Wort (etwas abschließendes)
    (Quelle: „Kinder bei Tod und Trauer begleiten“, Petra Hinderer, Martina Kroth, Ökotopia-Verlag)

  • Wutkasten

  • Steine beschriften und ablegen

  • Blätter beschriften und an einen Baum hängen (lässt weiterführende Gestaltungsmöglichkeiten offen: Hoffnungsbaum)

  • Fußabdrücke gestalten

  • Ein Bild malen 
    (Schwarze und bunte Wasserfarben, große Bögen Papier)

  • Papierblumen gestalten und beschriften, die in eine Vase gestellt werden 

  • Herzenswünsche gestalten

  • Einen Bilderrahmen ausfüllen (entweder mit Gegenständen oder in gemalter Form)

  • Eine Erinnerungsschachtel füllen/eine Erinnerungscollage erstellen

  • Einen Gefühlsteppich erstellen aus Stoffresten, alten Leintüchern

  • Eine Wüste gestalten aus Tüchern, Sand und Steinen. In der Mitte eine Jericho-Rose. Die Schüler/innen auf Tropfen schreiben lassen, was sie leben lässt. (Nach einer Idee von Anja Wiese aus „Um Kinder trauern“)

  • Eine Wand gestalten mit Überlegungen, wo wir selbst Verantwortung übernehmen können, zum Beispiel für ein friedliches Zusammenleben

  • Kerzen gestalten

  • Ein Windlicht erstellen mit einem Glas, Kleister und Transparentpapier 
    oder mit Geschenkbändern, die um das Glas gewickelt werden. 
    Oder man erstellt aus Architektenpapier eine Röhre, in das ein Glas mit Kerze gestellt wird. Auf das Architektenpapier kann der Name des/der Verstorbenen geschrieben werden

  • Mit Liedern, Bildern und Texten arbeiten

  • Unter Umständen Grabbeigaben oder einen Kranz gestalten

Reiner Andreas Neuschäfer macht in seinem Buch "Alles aus!?" folgenden Vorschlag für ein Arbeitsblatt, den ich mir bei eher "kopforientierten Klassen oder Lehrer/innen" gut als Gesprächseinstieg vorstellen kann.

Gefühle, die bei Trauer auftreten:

HILFLOSIGKEITANGSTSCHOCKABGESTUMPFTHEIT
BETÄUBUNGWUTSEHNSUCHTKUMMERSCHULDGEFÜHL
VERZWEIFLUNGAGGRESSIONLACHENZORNBEFREIUNG
GLEICHGÜLTIGKEITERLEICHTERUNGSELBSTMITLEID
EINSAMKEITHASSMINDERWERTIGKEITLIEBELEERE
DANKBARKEITSCHMERZ

Dazu folgende Fragen:
Welche Gefühle kommen deinen nahe? (unterstreichen)
Welche Gefühle erwartest du bei dir gar nicht? (streichen)
Welche fehlen? (weiterschreiben)
Welche Gefühle kannst du bei anderen gut aushalten?


Ich will euch trösten, wie jemand von seiner Mutter getröstet wird.
Jesaja 66, 13

Kannst du dir das gut vorstellen?
Kannst du dir das als gut vorstellen? 

Ja    

Nein

 

weil.... 

 
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