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Religionspädagogischer Tag
Wenn Trauer und Tod in den Alltag der Schülerinnen und Schüler einbricht – Hoffnung in Zeiten der Trauer

Mitten im Leben wird ein Mensch – Mitschüler, Eltern, Geschwister, Lehrer, Freunde – aus dem Leben gerissen.

Das hat Auswirkungen auf den schulischen Alltag – er wird gestört. Das Normale und Selbstverständliche ist plötzlich nicht mehr normal und selbstverständlich. Lassen wir uns in unserem Alltag stören? Wie verhalten sich Kinder und Jugendliche – und wie sollen wir uns als Lehrerinnen und Lehrer verhalten?

Es gibt Handlungsanweisungen bei Feuer- und Katastrophenalarm an Schulen. Was aber im Trauerfall zu tun ist, darüber gibt es kaum Hinweise. Das Fortbildungsangebot „Vom Umgang mit Trauer in der Schule“ bietet praktische Impulse für die Begleitung Trauernder und des Umgangs mit Sterben und Tod in der Schule.

Programm/Ablauf

Referent
Jürgen Karasch, Religionslehrer und Schulseelsorger am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

Leitung
Petra Schiller, kath. Schuldekanin
Robert Merkle, Fachberater
Silvia Trautwein, ev. Schuldekanin
Martin Hinderer, ev. Schuldekan
Margit Tschinkel, Studienleiterin
Anke Hinnecke, Studienleiterin

Termin
Donnerstag, 21. Februar 2019, 8:15 – 16:30 Uhr

Ort
Ökumenisches Haus der Begegnung
Schwalbenweg 7, 71334 Waiblingen - Korber Höhe

Hinweis
Mindestteilnehmerzahl: 30 – Anmeldeschluss: 01.02.2019

In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, in der Mensa der Sali­erschule zu essen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, wenn Sie vegetarisches Essen wünschen oder nicht am Mittagessen teilnehmen.

Diese theologische Fortbildung ist als Modul für den Vokationskurs anrechenbar: Bereich „Mensch“

Workshop 1
Mit der roten Nase unterwegs

Ein kleiner Einblick in das Unterwegs­sein als Clownin Tortellini im Rahmen des ambulanten Kinder- und Jugend­hospizdienstes (und in der Schule):
Lachen mit dem Herzen – als Motto angesichts des Lebens mit Tod und Trauer. Die Aufsteh-Kraft des Clowns als Unterstützung angesichts leidvoller Erfahrungen. Alles darf sein: Trauer – Schmerz – Freude – Lachen – Angst – Versagen – Hoffnung. Der Clown geht mit!!

Referentin
Andrea Großmann, Fachleiterin am Seminar, Abt. Sonderpädagogik, Sonderschullehrerin, Gestalttherapeutin, Clownin Tortellini

 

Workshop 2
Umgang mit trauernden Kindern und Jugendlichen

Trauer ist ein sehr individueller Prozess. Gerade Kinder und Jugend­liche haben ihre ganz eigene Art mit dem Tod umzugehen und ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Dieser Workshop möchte grundlegende Ori­entierung und konkrete Hilfestellungen bieten, wie Lehrerinnen und Lehrer als Vertrauenspersonen der Schülerinnen und Schüler angemessen reagieren und sie behutsam begleiten können. Neben einem Überblick über alters­spezifische Trauerreaktionen werden die Teilnehmerinnen und Teilneh­mer die Rechte trauernder Kinder kennenlernen und gemeinsam mit der Referentin erarbeiten, wie diesen Rechten im Schulalltag Rechnung getragen werden kann.

Referentin
Kirsten Allgayer, Dipl.-Sozialpäd., Systemische Familientherapeutin, Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin, Traumafachberaterin und Trau­mapädagogin, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdiensts Sternen­traum im Rems-Murr-Kreis

 

Workshop 3
Trauerkoffer und Unterrichtsmaterialien in der GS

„Sterben tut man, wenn man alt ist.“ So hört man es von Kindern immer wieder. Dennoch ist das Thema Tod bei Grundschulkindern präsent, sei es in der Natur durch das Finden eines toten Vogels auf dem Schulhof, das Verblühen der Blumen o. Ä. Viele Kinder haben auch schon den Verlust eines lieben Menschen erleben müssen.

In Workshop 3 werden Materialien zum Thema Tod und Trauer im Un­terricht der GS sowie der Umgang mit dem Trauerkoffer vorgestellt.

Referentin
Michaela Schönau, Fachberaterin im Schulamt Backnang

Hinweis
Einen Trauerkoffer können Sie in jedem der beteiligten Schuldekanatämter ausleihen.



Workshop 4
Hoffnung in Zeiten der Trauer – U-Materialien für die Sek. I

In diesem Workshop setzen wir uns damit auseinander, wo das Thema Sterben, Tod und Auferstehung im Bildungsplan der Sek. I vorkommt. Wir überlegen, wie man mit den Schülerinnen und Schülern über dieses schwierige Thema ins Gespräch kommen kann und sichten Unterrichts­materialien, bei denen der Hoffnungsaspekt in Zeiten der Trauer im Mittelpunkt steht.

Referent
Stefan Pauler, Lehrbeauftragter am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung WHRS Ludwigsburg



Workshop 5
Über Suizid sprechen – aber wie?

Das Thema „Suizid“ ist vielfach mit Ängsten und Tabuisierung verbun­den. Ziel dieses Workshops ist es, etwas mehr Klarheit zu schaffen und die Handlungssicherheit zu erhöhen. In Inputs und Übungsphasen erfahren Sie, wie Sie Schüler/-innen ansprechen können, wenn der Verdacht auf Suizidalität besteht. Außerdem wird es darum gehen, wie Trauernde nach einem Suizid begleitet werden können.

Referentin­nen
Sabine Walther und Dr. Eva Schwämmlein, Schulpsychologische Beratungsstelle Backnang

Hinweis
Wer diesen Workshop wählt, kann aus zeitlichen Gründen keinen weiteren besuchen!


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